Der Weg zum Elektrofahrzeug

Ein Elektroauto ist relativ einfach aufgebaut. Um ein herkömmliches Fahrzeug mit Verbrennungsmotor auf ein Elektrofahrzeug umrüsten zu können, ist eine überschaubare Anzahl an Komponenten notwendig.

 

Im Folgenden eine grobe Vorgehensweise, wie aus einem herkömmlichen Fahrzeug ein Elektrofahrzeug  wird.

  1. Man kauft idealerweise ein gebrauchtes Fahrzeug, welches vor dem 01.10.2002 - eine kostspielige EMV-Prüfung kann ggf. entfallen - zugelassen wurde.
  2. Je nach Fahrzeug und gewünschten Leistungsdaten, stellt man die Komponenten zusammen. Bei hoher Leistung  werden stärkere und teurere Komponenten benötigt.
  3. Das herkömmliche Fahrzeug wird „ausgeschlachtet“, d.h. es werden der Verbrennungsmotor und andere Teile ausgebaut, die für den späteren Betrieb des Elektrofahrzeugs nicht benötigt werden.
  4. Die elektrischen Komponenten können nun eingebaut und verkabelt werden. Dabei sind diverse Vorschriften zu berücksichtigen (siehe VdTÜV-Merkblatt "Elektrofahrzeuge im Einzelgenehmigungsverfahren"), um später eine Straßenfreigabe zu bekommen.
  5. Mit einem Kurzzeitkennzeichen eine Probefahrt machen und das Zusammenspiel aller Komponenten ausführlich testen.
  6. Geeignete TÜV-Prüfstelle ermitteln, die E-Fahrzeuge abnehmen kann - die Kosten und Anforderungen variieren sehr stark. Alle für die TÜV-Untersuchung benötigten Dokumente zusammenstellen und Termin beim TÜV vereinbaren, da die Prüfung länger dauern kann.

Für den Umbau des Fahrzeuges wird natürlich technisches Verständnis und handwerkliches Geschick vorausgesetzt.

Zu den oben genannten Punkten gibt es Hilfe und Anregungen im Internet und auf dieser Homepage zu finden. 

Bitte darauf achten, dass wir es beim Selbstbau eines Elektrofahrzeuges mit hoher Spannung zu tun haben (> 100V) und immer die Gefahr eines Stromschlages besteht!!